Da ja die Zeit der Ernte voll im Gange bzw. schon an manchen Orten abgeschlossen ist, ist es doch interessant sich wieder einmal mit der Göttin an sich zu beschäftigen. Die vielen Gesichter der Göttin… Auch bei den Kelten gab es die göttliche Frau. Die Frauen der Kelten waren starke Frauen, die viel Gutes für ihre Stämme einbringen konnten, aber durch das Gesetz waren sie trotz ihrer Gleichstellung in ihrem Tun eingeschränkt. DANA (auch Danu oder Ana) genannt, die Anführerin der Tuatha de Danaan, Vorreiter und Bewohner der Inseln im Norden, gab der Donau ihren Namen und ist noch in vielen Ortsnamen erhalten, die die Silbe -don oder -ana tragen. Diese Muttergöttin spendet Fruchtbarkeit und Nahrung und erfuhr eine Wandlung in der heutigen Zeit. So wird sie zu heutigen Zeiten als Ste. Anne, die Mutter Marias, verehrt, dieser Kult der Verehrung von Anna entstand im Mittelalter und zog sich von der Bretagne über ganz Europa.
Brigid war die Tochter von Dagda und Dana und bedeutet so viel wie “Leuchtender Pfeil” oder die “Strahlende”. Sie ist vielfältig begabt und wurde hoch verehrt. Ihr Kult ging sogar soweit, dass 19 Priesterinnen ihr heiliges Feuer in Kildare/Irland hüteten. Brigid war zuständig für Landwirtschaft, Heil-, Schmiede- und Kriegskunst sowie für die Poesie. Der Glaube an Brigid konnte auch von den christlichen Missionaren nicht ausgelöscht werden, und so sahen sie sich gezwungen, Brigid als St. Brigid, die heilige Brigitte, weiterleben zu lassen.
Es gab aber nicht nur strahlende Göttinnen. Morrigan war sehr wandlungsfähig und tritt unerkennbar als Rabe auf dem Schlachtfeld auf. Und wehe dem, der diesen Raben auf seiner SEite sah, der war zum Tode im Kampf verurteilt. Morrigan konnte aber auch als junge Frau erscheinen, die sich mir nichts dir nichts in eine Schlange, eine Katze, eine Wölfin oder eine Kuh verwandeln konnte. Morrigan war die Verführerin, die Todbringerin aber auch eine Ernäherin. Sie trat genauso in einer Göttinnen-Trilogie auf, die die Kelten (u.a.) so liebten, und zwar als Jungfrau Morgana, als Mutter Badb und als die greise Alte Macha. Die Christianisierung hat sie als Hexe überstanden, als Fata Morgana, die Menschen in die Irre führt und als Schicksalskünderin Morgan le Fay in der Artussage.
Quellen dazu aus dem Buch “die magische Welt der Kelten” von Ansha
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Ich lese gerade ein interessantes Buch über die Kelten als Namensgeber vieler Flüsse, Städte usw. in Österreich. Es ist doch interessant, dass wir z.B. Namen als alltäglich und völlig normal benutzen und gar nicht wissen, wo diese Namen ihren Ursprung haben. Natürlich waren die Römer als grosse Belagerer in unseren Breiten für viele Namen verantwortlich… Lentia, Vindobona, Ovilava usw. Aber gerade in Gewässernamen haben die Kelten ihre Wurzeln hinterlassen. Denn es entstanden viele Bezeichnungen aus dem keltischen Wort is(c)a für schnell bewegtes Wasser. Dieses Stammwort kommt oft als Vor- und Nachsilbe vor. So z.B. in den Ortsnamen Ischl, Ysper, Ybbs. Was die Traun angeht, so kommt ihr Name vom keltischen druna für “stark und mächtig”. Der Inn und die Enns leiten sich aus dem keltischen Wortstamm ainos bzw. oenus ab. Die Drau in Kärnten heisst noch aus ihrer “ungestauten Vergangenheit” die Schnelle oder Reissende vom keltischen Wort dravos bzw. draus her. Die Kamp im niederösterreichischen Weinviertel findet ihren Ursprung in dem keltischen Wort cambo für viele Krümmungen in ihrem Wasserlauf. Diese Liste ließe sich noch fortsetzen bis ins unendliche. Genauso wie der Name unserer Donau, die sich von der keltischen Göttin Danu bzw. Dana ableitet, die die Urmutter sozusagen aller Kelten und auch aller Flüsse darstellt.
Die Kelten Österreichs: Auf den Spuren unseres versteckten Erbes
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Ich habe in einem anderen Artikel etwas über einen Cairn geschrieben.
Dieser Ausdruck kommt aus dem schottisch-gälischen und bedeutet soviel wie Steinmal.
Es gibt aber sehr viele Formen, wo diese Cairns auftauchen. Erstmals sind es die Gräber aus uralten Zeiten, die teilweise mit Holz befestigt, teilweise mit Bruchstein aufgeschichtet wurden, um den Vorüberziehenden zu zeigen, hier liegt ein weiser Mann, ein Feldherr oder ein angesehenes Mitglied unseres Stammes begraben.
Es gibt aber auch noch eine andere Form von “Steinaufschichtungen”, die als Cairn bezeichnet wird. Und zwar sind diese auch als Steinmännchen bekannt. Sie sind in Europa in Frankreich, in England, Irland, Schottland, im hohen Norden und sogar bei uns in den Alpen zu finden, wo sie Wege markierten und Wanderern halfen, nicht vom richtigen Pfad abzukommen. Sogar bis Tibet und in die Mongolei reichen die Wurzeln dieser Steintürme, die immer sprituellen Charakter aufwiesen, mal mehr .. mal weniger. Er ist Sitz des Hausgeistes, Wegweiser für den richtigen Weg…. genau wie für mich. Denn wenn ich mich auf den Weg zu meinem persönlichen Kraftort begebe, nehme ich einen Stein mit, um meinen “Wegweiser” wieder zu vergrössern. Ich lege all meine bedrückenden Gefühle in diesen Stein und baue mein Steinmännchen, meinen Cairn, auf, der mir aufzeigt, dass auch auf etwas Belastendem gebaut werden kann und dies manchmal ein etwas wackeliges, aber beständiges Fundament zeigt.
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von Hanna einer ganz lieben Freundin von mir! Ich freu mich schon auf ihre Beiträge!
So liebe Hanna und LOS GEHT`S!
Alles Liebe Birgit






